Die Gesellschaft für analytische Philosophie ermöglicht die Organisation und Finanzierung von Ringvorlesungen, die allen GAP-Mitgliedern hybrid zugänglich sind. Wer eine solche Veranstaltung planen möchte, ist herzlich eingeladen, bis zum 30. November 2026 einen Vorschlag für das WiSe 2027/28 oder SoSe 2028 einzureichen. Begrüßt werden neben klassischen Themen der analytischen Philosophie auch Veranstaltungen, die die Stärken der analytischen Philosophie für aktuelle gesellschaftliche Debatten fruchtbar machen.
Gefördert werden die Reise- und Hotelkosten und ggf. Abendessen der Sprecher:innen bis zu einer Höchstsumme von insgesamt 2.500 €. Die Rechnungen sind später einzureichen. Die Organisator:innen oder Teams planen ihre Ringvorlesung inhaltlich und organisatorisch selbst (konzeptionelle Arbeit, Auswahl der Sprecher:innen, Streaming, etc.); zur Beratung steht der GAP-Vorstand zur Verfügung. Der Umfang der (hybriden) Ringvorlesung sollte mindestens sieben Einheiten betragen. Unter den Ausrichter:innen muss mindestens eine Person GAP-Mitglied sein.
Die formlosen Bewerbungen sollten eine Beschreibung der Thematik der Ringvorlesung sowie die Namen der angefragten oder anzufragenden Vortragenden enthalten, ferner ein Konzept zu Aufzeichnung und Streaming, einen Zeitplan, Angaben zur curricularen Einbindung für die Studierenden und eine Kostenaufstellung. Vorschläge in Form von kurzen PDF-Dateien (1–2 Seiten genügen) sind bis zum 30. November 2026 zu richten an: info@gap-im-netz.de. Der Vorstand wählt unter allen eingegangenen Vorschlägen einen aus.
Die Veranstaltung wird als „GAP-Ringvorlesung“ in einer Sonder-E-Mail und im Newsletter der GAP angekündigt. Die Mitschnitte sollen später auf dem GAP-YouTube-Kanal zur Verfügung gestellt werden. Dafür ist eine ansprechende Bild- und Tonqualität der Aufnahmen erforderlich.
Die bisherigen GAP-Ringvorlesungen waren „Umkämpfte Begriffe: Philosophische Perspektiven auf Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, …“ (SoSe 2024) in Berlin und Düsseldorf (Geert Keil, Anna Schriefl und Markus Schrenk) sowie „Zwischen Wildnis und Polis: Aktuelle Debatten um die Ethik der Mensch-Tier-Beziehung“ (WiSe 2025/26) in Münster und Düsseldorf (Frauke Albersmeier und Alexander Christian). Im SoSe 2027 folgt „Nachhaltigkeit – Aufklärung – Rationalität im Backlash“ in Greifswald und Berlin (Jenny Kneis, Corina Strößner und die AG Nachhaltigkeit der GAP und der DGPhil).
Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!