Art der Ankündigung: Veranstaltung

  • Open Texture – From indeterminacy & underdetermination to strategic speech

    This workshop broadens our picture of open texture. Taking its cue from the analysis of open texture as a specific semantic indeterminacy, it relates open texture to indeterminacy and underdetermination more generally, and connects it to issues in strategic speech.

    With contributions by:

    • Andrew Peet, Umeå
    • Asya Achimova, Tübingen
    • Joey Pollock, Oslo
    • Julia Zakkou, Düsseldorf
    • Justin D’Ambrosio, St Andrews
    • Steffen Koch, Bielefeld
    • Raphaela Thenen, Bielefeld
    • Una Stojnić, Princeton

    This workshop is organized by Christian Nimtz, Julia Zakkou, Raphaela Thenen & Steffen Koch.

    For more information and updates, please see the associated website.

  • Lecture Series: Philosophy of AI in Science and Beyond

    Call for participation

    Lecture series „Philosophy of AI in Science and Beyond“

    organized by the project UDNN: Scientific Understanding and Deep Neural Networks

    Abstract:

    AI is currently transforming science and society. This lecture series investigates its philosophical underpinnings, bringing together philosopher of science and cognition to reflect on the status of AI as a new cognitive agent and on its role in science and beyond. Topics range from transparency and representation to questions of artificial cognition.

    The talks will be held on Wednesdays from 2-4 pm CET in room 0.442, Emil Figge Str. 50 in Dortmund and via Zoom.

    Link for online participation: https://tu-dortmund.zoom.us/j/93048514974?pwd=WaMaP28yN4LBXwKvUAb7VY7rh3DIdY.1

    Speakers:

    • 28.10.26 Giovanni Galli (University of Innsbruck) & Annika Schuster (TU Dortmund University) – „Can AI Generate Scientific Representations of Proteins?“
    • 25.11.26 Carina Prunkl (National Institute for Research in Digital Science and Technology, Paris & Institute for Ethics in AI, University of Oxford) – „tba”
    • 02.12.26 Ian Robertson (Centre for Philosophy and AI Research, FAU Erlangen-Nürnberg) – „Reversting the Philosophy of AI? Comparative Cognition and Detecting Artifical Cognition“
    • 16.12.26 Emanuele Ratti (University of Bristol) – „Predictions and Accomodations in Machine Learning”
    • 20.01.27 Claus Beisbart (University of Bern) – „Making Sense of Explainability: A Conceptual Engineering Perspective on XAI“
    • 03.02.27 Hadeel Naeem (Centre for Philosophy and AI Research, FAU Erlangen-Nürnberg) – „AI and the Situated Epistemic Agent“

    We look forward to your participation!

    Kind regards,

    The UDNN Team (https://udnn.tu-dortmund.de/)

  • The Language and Attitudes of Inquiry

    Sprecher:innen:

    Tez Clark (Bard College)

    Michael Deigan (Freie Universität Berlin)

    Daniel Drucker (University of Texas at Austin)

    Daniel Hoek (University of Virginia)

    Matthew McGrath (Washington University in St. Louis)

    Anne Meylan (University of Zürich)

    Juliette Vazard (University of Zürich)

    Alexandra Zinke (Goethe University Frankfurt)

    Organisation:

    Alexander Dinges und Michele Palmira

  • Open Science: Ein Ideal auf dem Prüfstand

    Fünf Jahre nach der UNESCO-Deklaration zu Open Science (2021) zieht der Workshop eine kritische Bilanz. Open Science sollte globale Krisen wie Klimawandel, Ungleichheit und Polarisierung durch offenes Wissen und Integration adressieren. Doch die Praxis hat sich verschoben: Verlage und KI-Unternehmen vereinnahmen

    Open-Access-Publikationen für eigene ökonomische Interessen, während politische und gesellschaftliche Entwicklungen das Ziel einer grundsätzlich offenen Wissenschaft fraglich werden lassen. Der Workshop fragt, welche Ansätze sich bewährt haben und welche nicht, ob die Ziele von Open Science heute noch zeitgemäß

    sind oder ob Reformulierungen nötig wären.

    Zugleich wird die Rolle der Philosophie untersucht: Sollte sie Open Access stärker praktizieren, Forschungsdaten nach FAIR-Prinzipien behandeln und sich für gesellschaftliche Öffnung einsetzen?

    Die Leitfrage lautet: Ist das Ideal von Offenheit, Integration und Diversität weiterhin der Richtwert – oder müssen wir die Zielpunkte neu stecken?

    Eingeladene ReferentInnen: Yuliya Fadeeva (Helmholtz Open Science Office), Petra Gehring (Technische Universität Darmstadt), Axel Gelfert (Technische Universität Berlin), Chiara Lisciandra (Universität Düsseldorf),. Eberhard Ortland (Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“), Lukas Röseler (Universität Münster, Münster Center for Open Science), Reinold Schmücker (Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“), Gottfried Schweiger (Universität Salzburg), Nathanael Sheehan (Technische Universität München), Lisa-Marie Stein (DESY, DFG-Projekt openCost), Ulrike Wuttke (Fachhochschule Potsdam, Servicestelle für Diamond Open Access)

    Wissenschaftliche Leitung: Nicola Mößner (Leibniz Universität Hannover | Senior Fellow der Kolleg-Forschungsgruppe)

    Ort: Universität Münster, Seminarraum KTh I, Johannisstraße 8–10

    Eine Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Um Anmeldung wird aus Platzgründen gebeten.

  • Epistemic Value and Epistemic Worth

    The workshop investigates the relationship between epistemic values and epistemic ‚worth‘. It discusses different kinds of epistemic values – such as the value of knowledge and zetetic values – and ask how their realization impacts on the respective person’s epistemic ‚credit‘ or ’standing‘.

    Speakers: Claire Field (Zurich), David Horst (Lisbon), Lilian O’Brien (Helsinki), Sebastian Schmidt (Zurich), Matthew Vermaire (St. Andrew’s), Barbara Vetter (Berlin).

    The workshop is organized by David Horst (Lisbon) and Erasmus Mayr (Erlangen) as part of the DFG-funded project „Epistemische Kompetenz. Entwurf einer Neuen Tugenderkenntnistheorie“.

  • Digital Kant Lecture des Digitalen Kant-Zentrums NRW

    Die Digital Kant Lectures des Digitalen Kant-Zentrums NRW werden fortgesetzt: Ab Oktober findet an jedem letzten Mittwoch im Monat um 18 Uhr ein online-Vortrag zu aktuellen Fragen der Kant-Forschung statt.

    Den Auftakt macht am 28. Oktober Samuel Kahn (Indiana University Indianapolis) mit seinem Vortrag: On the Philosophical Incoherence of a Duty to Promote the Highest Good. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren. Weitere Informationen finden Sie hier: https://kant-zentrum-nrw.de/digital-kant-lectures/

  • Ihre Zeit war noch nicht gekommen

    Die Geschichte der Philosophie und der Wissenschaften weist eine auffällige Asymmetrie auf, die sichtbar wird, sobald sich eine Theorie etabliert hat. Im Rückblick werden Vorläufer identifiziert, die die Voraussetzungen für eine wissenschaftliche Revolution bereits gleichsam in Händen hielten, ohne jedoch den entscheidenden Schritt zu vollziehen. Umgekehrt ist eine solche Konstellation selten eindeutig erkennbar; vielmehr ist die Geschichte voller wissenschaftlicher Kontroversen und grundlegender Debatten, deren Ausgang keineswegs erkennen lässt, welche Position sich später durchsetzen wird.

    Man denke beispielsweise an Hendrik Antoon Lorentz, der die Transformationsgleichungen entwickelte, die Einstein zur Formulierung der speziellen Relativitätstheorie führten und in der Folge intensive Debatten auslösten. Du Châtelets Überlegungen zu Raum und Zeit weisen auf Kant voraus, und ihr Begriff der lebendigen Kraft wird als Vorläufer von Einsteins Äquivalenz von Masse und Energie angeführt.

    Der „linguistic turn“ in der Philosophie, der mit Denkern wie Wittgenstein, Carnap, Ryle und Austin verbunden wird, etablierte sich insbesondere durch Wittgenstein und die analytische Philosophie. Seine wesentlichen Bestimmungen waren jedoch bereits von Fritz Mauthner formuliert und zumindest in Ansätzen von Vorläufern wie Hamann, Jacobi, Gruppe und May Müller erwogen worden.

    Mit unserem Projekt möchten wir Beispiele für dieses Paradigma untersuchen und die Gründe für solche Disproportionen analysieren. In diesem Zusammenhang möchten wir der Frage nachgehen, ob sich solche Schnittstellen zwischen Philosophie und den Grundlagen der Wissenschaft zumindest bis zu einem gewissen Grad bewusst gestalten lassen.

    Fallstudien, die strukturelle Elemente der Diskursentwicklung identifizieren und Muster erkennen lassen, die Vergleiche zwischen unterschiedlichen Disziplinen oder Theorien ermöglichen, sollen dabei identifiziert werden.

    Programm der Tagung:

    10:00 Uhr: Begrüßung und Einführung in die Tagung

    10:15 – 11:45 Sektion 1

    Ruth E. Hagengruber: Émilie Du Châtelets (1706-1749) Kopernikanische Wende

    Klaus Prätor: Fritz Mauthners Wende zur Sprache. Zur Paläontologie der analytischen Philosophie

    Ulrich Busch: Georg Simmels Geldverständnis und der digitale Euro

    11:45 – 12:15Pause

    12:15 – 13:30 Sektion 2

    Michael Schippan: Der „Telliamed“ (1748) des Benoït de Maillet – ein Vorläufer der neuzeitlichen Geowissenschaften

    Christian Henkel: Fundamentality, Simplicity and Mass-Energy. Du Châtelet’s Theoretical Philosophy as an Anticipation of Contemporary Physics

    Gisela Boeck: Über die Voraussage des Eka-Silciums und die Entdeckung des Germaniums

    13:30 – 14:15 Pause

    15:15 – 16:30 Sektion 3

    Gerda Haßler: Historische Genese und Verzögerungslogik der Theorie sprachlicher Relativität

    Wilfried Baumgarten: Adelbert v. Chamisso und die hawaiianische Grammatik

    Andrea Reichenberger: Building Bridges between Philosophy and Modern Physics: Erased Women Thinkers

    16:30 – 17:00 Uhr

    Abschlussdiskussion mit Informationen zur Publikation und zum Termin der Manuskriptabgabe

  • Young Perspectives on Wittgenstein — 3rd Meeting of the YNWP

    Call for Participation: Young Perspectives on Wittgenstein

    3rd Meeting of the Young Network for Wittgensteinian Philosophy

    The Young Network for Wittgensteinian Philosophy (YNWP) is a global community of early-career philosophers, students, and enthusiasts dedicated to exploring and advancing the work of Ludwig Wittgenstein. This includes both exegetical work and the application of Wittgensteinian philosophy to contemporary questions.

    The 2026 annual meeting of the YNWP takes place on 30 and 31 October 2026 in Düsseldorf, Germany, at Heinrich Heine University’s “Haus der Universität”. It features keynotes by Martin Kusch (University of Vienna) and Tamara Dobler (Vrije Universiteit Amsterdam), as well as 12 talks by graduate students on topics related to Wittgenstein’s philosophy.

    The full program is available here: https://sites.google.com/view/young-network-wp/events/meeting-2026.

    ## Call for Participation

    Participation is free. We will provide snacks and drinks, but we cannot cover travel expenses. The meeting will be held exclusively in person. To register, please write a brief email to Paul Hasselkuß (hasselkuss@phil.hhu.de).

    ## Organization

    Jordi Fairhurst Chilton (KU Leuven), Paul Hasselkuß (Heinrich Heine University Düsseldorf, chair), José Antonio Pérez-Escobar (UNED), Deniz Sarikaya (Universität zu Lübeck)

    ## Support

    The meeting is supported by Prof. Dr. Markus Schrenk (Heinrich Heine University Düsseldorf) and the German Society for Analytic Philosophy (GAP).

    We look forward to welcoming you to Düsseldorf for two days of discussion and exchange on Wittgensteinian philosophy.

  • The Vienna Circle and Logical Empiricism – Research and Historiography

    Research and publications on the Vienna Circle and Logical Empiricism are growing and flourishing for decades. On the occasion of the 35th anniversary of the Institute Vienna Circle and 90 years after the assassination of Moritz Schlick, the founder of the Vienna Circle, it seems reasonable to critically assess and re-evaluate the scholarly output on the history and influence of the Vienna Circle as a collective as well as of its individual members. The aim of this conference is to focus on added values and novelties in research and publications as well as from the perspective of theoretical sustainability. A special attention is laid on archival sources with new results and on completed and running research projects dealing with Carnap, Gödel, Neurath, and Schlick, in addition to gender and migration studies.

  • Two Days with Lauren Freeman

    ***English below***

    Lauren Freeman ist Philosophin an der University of Louisville. Ihre Forschung zielt darauf ab, zu verstehen, wie Angehörige marginalisierter Gruppen im Kontext von Wissenschaft, Medizin, Gesundheit und Gesundheitswesen sowohl auf offensichtliche als auch auf subtile Weise unterdrückt werden. Sie ist Autorin von Microaggressions in Medicine (zusammen mit Heather Stewart) (Oxford University Press 2024), Mitherausgeberin von Microaggressions and Philosophy (Routledge, 2020) und war Herausgeberin der Zeitschrift Studies on Feminism and Philosophy der American Philosophical Association (2019–2022). Derzeit ist Lauren Mitglied des Beirats des Anne Braden Institute for Social Justice Research und der Zeitschrift Philosophy of Medicine.

    Lauren Freeman wird am 10. und 11. November 2026 im Rahmen der folgenden Veranstaltungen an die TU Dresden kommen. Die Veranstaltungen werden unterstützt durch SWIP Germany sowie den Lehrstuhl für Praktische Philosophie an der TU Dresden, Prof. Tamara Jugov.

    10. November, 18.00 Uhr: Career Talk mit Lauren Freeman (für early career scholars)

    11. November, 12-15.00 Uhr: Lunch-Workshop mit Lauren Freeman zu ihrem Buch Microaggressions in Medicine

    Die Veranstaltungen sind in Englisch. Zur Anmeldung und bei Fragen bitte bei den Organisator*innen melden: Jana Stern & Hilkje C. Hänel (hilkje_charlotte.haenel@tu-dresden.de)

    Lauren Freeman ist außerdem Gast im Institutskolloquium des Instituts für Philosophie der TU Dresden am 11. November um 17 Uhr; organisiert von Jun.-Prof. Enno Fischer.

    ————————————————————

    Lauren Freeman is professor at the University of Louisville. Her research aims to understand how members of marginalized groups are oppressed in both obvious and subtle ways within the context of science, medicine, health, and healthcare. She is the author of Microaggressions in Medicine (with Heather Stewart) (Oxford University Press 2024), co-editor of Microaggressions and Philosophy (Routledge, 2020) and was editor of The American Philosophical Association’s journal Studies on Feminism and Philosophy (2019-2022). Currently, Lauren serves on the advisory board for the Anne Braden Institute for Social Justice Research and Philosophy of Medicine journal.

    Lauren Freeman will visit TU Dresden on November 10 and 11, 2026, as part of the following events. The events are supported by SWIP Germany and the Chair of Practical Philosophy at TU Dresden, Prof. Tamara Jugov.

    November 10, 6pm: Career Talk with Lauren Freeman (for early-career scholars)

    November 11, 12–3pm: Lunch workshop with Lauren Freeman on her book Microaggressions in Medicine

    The events will be in Englisch. To register or if you have any questions, please contact the organizers: Jana Stern & Hilkje C. Hänel (hilkje_charlotte.haenel@tu-dresden.de)

    Lauren Freeman will also be a guest speaker at the Institute Colloquium of the Institute of Philosophy at TU Dresden on November 11 at 5pm; organized by Jun.-Prof. Enno Fischer.