Art der Ankündigung: Veranstaltung

  • SW*IP-Jahrestagung „Expertise“

    Thema

    Expertise ist ein zentrales Thema der theoretischen und praktischen Philosophie mit zahlreichen konkreten Anwendungsbezügen. Worin besteht Expertise genau? Inwiefern handelt es sich um Formen von Erkenntnis oder Kompetenz, inwiefern um einen normativen Status durch Anerkennung anderer? Inwieweit sollte ein Person ohne Expertise den Aussagen von Expert:innen epistemische Autorität einräumen und ihnen vertrauen? Welche gesellschaftliche und politische Rolle spielen Expert:innen und welche Rolle sollten sie spielen? Welche Rolle spielen soziale Positionen und Identitäten für die Möglichkeit, Expertise in bestimmten Themenfeldern zu erlangen oder zu beanspruchen? Wo gibt es möglicherweise auch Fälle von Expertise, denen in Form aktiven Nichtwissens die Anerkennung verwehrt wird? Und welche Rolle spielen technische Innovationen wie LLMs für diese Fragen?

    Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der diesjährigen Tagung von SW*IP Germany, organisiert von Julia Zakkou und David Löwenstein.

    Programm

    Jahrestagung am 12. November

    – 13:00- flexibles Ankommen mit Getränken und Gesprächen

    – 14:00-14:15 Begrüßung

    – 14:15-15:00 Panel-Diskussion, Teil 1 (Deutsch) mit Eingangsstatements von Franziska Dübgen (Münster), Anna-Maria Eder (Köln), Nadja El Kassar (Luzern) und Deborah Mühlebach (Berlin)

    – 15:30-16:30 Panel-Diskussion, Teil 2 (Deutsch)

    – 17:00-18:30 Keynote-Vortrag: Eva Schmidt (Dortmund): “Trustworthy AI Systems as Experts?”

    – 19:00- Abendessen im Restaurant “Sen Vegan Cuisine”, gemeinsam fußläufig erreichbar (Selbstzahlung)

    Satelliten-Workshop am 13. November

    – 9:00-10:00 Lilian Schwerdtner & Laura Böckmann: “Expertise versus Betroffenheit, Expertise aus Betroffenheit? Vom Ringen um Deutungsmacht im Themenfeld sexualisierte Gewalt”

    – 10:15-11:15 Eva-Maria Frank: “Wessen Expertise? Zum Verhältnis von epistemischer Ungerechtigkeit und Wissensanerkennung”

    – 11:30-12:30 Noemi Paciscopi: “Reconsidering Expertise in Obstetric Care: Epistemic Injustice and Situated Knowledge”

    – 13:00- Mittagessen auf dem Campus der HHU (Selbstzahlung)

    Veranstaltungsort und Registrierung

    Die SW*IP-Jahrestagung 2026 sowie der Satelliten-Workshop finden beide im Vortragsraum der ULB (Universitäts- und Landesbibliothek) auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf statt: https://www.openstreetmap.org/node/60786298

    Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Die Registrierung ist kostenlos und offen bis zum 1. November. Bitte nutzen Sie dazu dieses Registrierungsformular: https://uni-duesseldorf.sciebo.de/apps/forms/s/CYKeEngCxz8y3pCieSjxJYcJ

  • Netzwerktreffen des digitalen Austauschforums für Promovierende der Philosophie

    Save the Date! Netzwerktreffen des digitalen Austauschforums für Promovierende der Philosophie

    !! VERLÄNGERUNG DES ANMELDEZEITRAUMS: ANMELDUNGEN BIS ZUM 15.09.2026 !!

    Nach vielen tollen digitalen Treffen, bei denen wir jeweils ein promotionsbezogenes Thema, wie gute Lehre oder der Umgang mit Druck in Academia besprochen und gemeinsam Strategien erarbeitet haben, freuen wir vom digitalen Austauschforum für Promovierende der Philosophie uns, unser erstes analoges Netzwerktreffen ankündigen zu können!

    Bei diesem stehen die Themenfelder Arbeits- und Schreibtechniken sowie Hürden in Academia für Erstakademiker_innen und FLINTA Personen im Vordergrund.

    Gemeinsam mit Euch werden wir neue Techniken erarbeiten und direkt an unseren jeweiligen Projekten ausprobieren. In Kurzvorträgen können alle, die möchten, ihr jeweiliges Thema kurz vorstellen und in der Runde diskutieren. Neben den Einblick in viele spannende Projekte und die Möglichkeit Peer-Feedback zu erhalten, können dadurch auch Zusammenarbeiten angestoßen werden. Zudem dient das Treffen der gegenseitigen Bestärkung – Zusammen mit Euch möchten wir Strategien erarbeiten, was strukturellen Hindernissen in Academia entgegengebracht werden kann. Der Austausch von Betroffenen und nicht-Betroffenen sowie zwischen Promovierenden von unterschiedlichen Positionierungen und Positionen erscheint uns als ideale Grundlage dafür! Somit sind alle herzlich eingeladen, mit uns in Göttingen über Academia und Gerechtigkeit, Arbeitstechniken und Probleme im Promotionsprozess zu diskutieren und gemeinsam Philosophie zu betreiben! Das Treffen soll somit einen wertschätzenden Rahmen zum Austausch über den Promotionsprozess und Academia und Vernetzung sowie für das gemeinsame Arbeiten an den jeweiligen Projekten bieten.

     

    Für Verpflegung wird gesorgt sein, eine Unterkunft muss selbst organisiert werden, kann aber finanziell erstattet werden. Es wird zudem ein Teilnahmebeitrag erhoben werden müssen, der bei max. 50 Euro für Personen mit einer Unterkunft und 25 Euro für solche, die keine Unterkunftskosten erstattet haben wollen, liegen wird. Der Teilnahmebeitrag wird bedarfsgerecht errechnet und am Ende des Netzwerktreffens erhoben. Sofern ihr gerne teilnehmen wollt, aber die finanziellen Mittel nicht habt, schreibt uns bitte an – wir finden eine Lösung!

     

    Das Programm findet ihr hier. Anmelden könnt ihr euch bis zum 15.09.2026 per Mail unter austauschforum@posteo.de. Bitte gebt dabei an, ob ihr einen ca. 10-minütigen Kurzvortrag zu eurem Dissertationsthema halten wollt und ob ihr Übernachtungskosten haben werdet.

  • KI & Demokratie: Rechtsstaat, Teilhabe, Nachhaltigkeit

    Am 1. Oktober 2026 (9 – 18.30 Uhr) findet im Einstein Center Digital Future Berlin ein Symposium zum Thema „KI und Demokratie: Rechtsstaat, Teilhabe, Nachhaltigkeit“ statt. Die Veranstaltung wird organisiert von der Arbeitsgruppe Ethics and Critical Theories of AI, Universität Osnabrück.

    Die Teilnahme ist kostenlos; um Anmeldung wird gebeten. (Per Mail an: symposium@ethikderki.de)

    Hier ist das aktuelle Programm (auch zu finden unter: https://go.uos.de/kid):

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    09:15–10:00 | Eröffnung

    Prof. Dr. Rainer Mühlhoff (Universität Osnabrück)

    10:15–11:30 | Scale, expand, accelerate: Wie KI Wachstumsparadigmen verstärkt

    Annemarie Witschas (Universität Osnabrück) & Dr. Steffen Lange (Universität Siegen)

    11:45–13:00 | Bürokratie als Ethos: Über die Grenzen der Automatisierbarkeit öffentlicher Verwaltung

    Prof. Dr. Rainer Mühlhoff (Universität Osnabrück), Nora Freya Lindemann (Eberhard-Karls Universität Tübingen) & Prof. Dr. Michael Bauer (European University Institute, Florenz)

    13:15–14:15 | Mittagspause

    14:15–15:30 | Nachhaltige Technopolitik und der Neue Autoritarismus

    Paul Schütze (Universität Osnabrück), Sandra Sieron (WZB Berlin/ HU Berlin) & Dr. Marie Wuth (KU Eichstätt-Ingolstadt)

    15:30–16:45 | KI an den Grenzen der EU

    Anja Breljak (Universität Potsdam) & Matthias Monroy (Freier Journalist)

    17:00–18:30 | Paneldiskussion

    Dr. Andreas Antić, Dr. Dorothea Winter, Prof. Dr. Rainer Mühlhoff, tba

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    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. 

    Mit freundlichen Grüßen

    Paul Schütze

    (on behalf of the Arbeitsgruppe Ethics & Critical Theories of AI)

  • Indeterminacy in Physics and Beyond

    This workshop explores new directions in the recent debate on ontological indeterminacy. There has been a long-standing debate about whether fundamental physics leads to indeterminacy. Recently, however, the idea that there may be other types of worldly indeterminacy as well is receiving growing attention. Eddy Keming Chen argues that there may be nomic indeterminacy. Other arguments suggest that there may be causal indeterminacy and that future indeterminacy is not just due to epistemic limitations, but a real feature of the world.

    The goal of this workshop is to determine where indeterminacy exists in the world and what this implies for our interpretation of fundamental physics and broader topics in metaphysics and the philosophy of science, such as theories of the laws of nature, theories of causation, and time and the future.

    The workshop is organized by members of the project „Worldly Indeterminacy“ at the University of Bern.

  • Netzwerktreffen des Austauschforums für Promovierende der Philosophie

    Nach vielen tollen digitalen Treffen, bei denen wir jeweils ein promotionsbezogenes Thema, wie gute Lehre oder der Umgang mit Druck in Academia besprochen und gemeinsam Strategien erarbeitet haben, freuen wir vom digitalen Austauschforum für Promovierende der Philosophie uns, unser erstes analoges Netzwerktreffen ankündigen zu können!

    Bei diesem stehen die Themenfelder Arbeits- und Schreibtechniken sowie Hürden in Academia für Erstakademiker_innen und FLINTA Personen im Vordergrund.

    Gemeinsam mit Euch werden wir neue Techniken erarbeiten und direkt an unseren jeweiligen Projekten ausprobieren. In Kurzvorträgen können alle, die möchten, ihr jeweiliges Thema kurz vorstellen und in der Runde diskutieren. Neben den Einblick in viele spannende Projekte und die Möglichkeit Peer-Feedback zu erhalten, können dadurch auch Zusammenarbeiten angestoßen werden. Zudem dient das Treffen der gegenseitigen Bestärkung – Zusammen mit Euch möchten wir Strategien erarbeiten, was strukturellen Hindernissen in Academia entgegengebracht werden kann. Der Austausch von Betroffenen und nicht-Betroffenen sowie zwischen Promovierenden von unterschiedlichen Positionierungen und Positionen erscheint uns als ideale Grundlage dafür! Somit sind alle herzlich eingeladen, mit uns in Göttingen über Academia und Gerechtigkeit, Arbeitstechniken und Probleme im Promotionsprozess zu diskutieren und gemeinsam Philosophie zu betreiben! Das Treffen soll somit einen wertschätzenden Rahmen zum Austausch über den Promotionsprozess und Academia und Vernetzung sowie für das gemeinsame Arbeiten an den jeweiligen Projekten bieten.

     

    Für Verpflegung wird gesorgt sein, eine Unterkunft muss selbst organisiert werden, kann aber finanziell erstattet werden. Es wird zudem ein Teilnahmebeitrag erhoben werden müssen, der bei ca. 50 Euro für Personen mit einer Unterkunft und 25 Euro für solche, die keine Unterkunftskosten erstattet haben wollen, liegen wird. Sofern ihr gerne teilnehmen wollt, aber die finanziellen Mittel nicht habt, schreibt uns bitte an – wir finden eine Lösung!

     

    Das Programm findet ihr hier. Anmelden könnt ihr euch bis zum 25.08.2026 per Mail unter austauschforum@posteo.de. Bitte gebt dabei an, ob ihr einen ca. 10-minütigen Kurzvortrag zu eurem Dissertationsthema halten wollt und ob ihr Übernachtungskosten haben werdet.

    Wir freuen uns sehr auf das analoge Treffen mit Euch!

  • Young Minds 2027 braucht dich! Aufruf zum Mitgestalten

    Nachdem wir dieses Jahr erfolgreich den Staffelstab für “Young Minds: A Conference for Marginalized Identities” von der Universität Bielefeld an die Universität Duisburg-Essen übergeben haben, freuen wir uns, dass die dritte Ausgabe der studentischen Konferenz am 29. und 30. Oktober am Campus in Essen stattfinden wird!

    Jetzt brauchen wir euch! Wir suchen interessierte Studierende, damit die Young Minds Conference im Jahr 2027 an eurer Universität ausgerichtet werden kann. Daher laden wir euch herzlich ein, an unseren Zoom-Kennenlern-Treffen teilzunehmen.

    Dafür planen wir eine Zoom-Meeting-Reihe:

    1. Treffen: Wir wollen euch uns und unsere Konferenz vorstellen! Dafür bieten wir euch jeweils am 01. und 02. September von 18-19 Uhr ein Zoom-Meeting (Links s. unten) an, in dem wir euch die Organisation der Young Minds Conference erläutern. Wir werten eure Anwesenheit beim Zoom-Treffen NICHT als Zusage eurerseits, in der Konferenzorganisation mitzuwirken. Vielmehr wollen wir euch ein Bild davon vermitteln, welche Aufgaben damit einhergehen und Kapazitäten verlangt werden, um diese Konferenz im Team zu planen und erfolgreich über die Bühne zu bringen.

    2. Treffen: Wir wollen konkret besprechen, wer sich vorstellen kann, an der Organisation der Konferenz mitzuwirken und welche die ausrichtende Uni sein könnte. Wir nehmen uns Zeit, um übrige Bedenken zu besprechen und Verbindlichkeit herzustellen.

    ggf. 3. Treffen: Wenn feststeht, wer zum Orga-Team für Young Minds 2027 gehört, planen wir gemeinsam ein Orga-Treffen in Präsenz, welches im November stattfinden soll.

    Die Termine für das 2. und ggf. 3. Treffen besprechen wir im späteren Verlauf.

    Gerne könnt ihr auch weitere Interessierte zum Zoom-Meeting einladen, alle sind herzlich willkommen! Falls ihr vorab schon Fragen habt, schreibt uns gerne.

    Young Minds Philosophy e.V.

    Lihim, Lucas, Martina (Vorstand)

    1. Sept. 2026, 18:00 Uhr

    https://uni-bielefeld.zoom-x.de/j/65273905129?pwd=hoWbY6bYDl7lCEVVFDtGpcTjSSOYPj.1

    Meeting-ID: 652 7390 5129

    Passwort: 996496

    2. Sept. 2026, 18:00 Uhr

    https://uni-bielefeld.zoom-x.de/j/67289708062?pwd=d2HmZi0DyrYnwNztBXJcSRZitH3bhl.1

    Meeting-ID:

    672 8970 8062

    Passwort: 427274

  • Wissenschaftstheorie und Ethik: Zu Werk und Wirken von Ulrich Gähde

    Wissenschaftstheorie und Ethik: Zu Werk und Wirken von Ulrich Gähde 09. Oktober 2026 Universität Hamburg Philosophenturm Hörsaal G Von-Melle-Park 6

    20146 Hamburg

    Homepage: https://sites.google.com/view/wissenschaftstheorieundethik/startseite

    Die Teilnahme ist kostenlos; um Anmeldung wird gebeten, auch damit wir entsprechendes kleines Catering einplanen können.

    https://cloud.adwhh.de/index.php/apps/forms/s/jfNR8wcaDxJTdfWxQXk6stk4

    Am 9. Oktober 2026 findet an der Universität Hamburg ein Kolloquium in Erinnerung an Professor Ulrich Gähde statt.

    Ulrich Gähde prägte über viele Jahre die theoretische Philosophie an der Universität Hamburg. Von 1999 bis zu seiner Pensionierung 2017 war er dort Professor; sein wissenschaftliches Werk umfasst zentrale Beiträge zur Wissenschaftstheorie, insbesondere zu Strukturalismus, Holismus, Modellbildung und verwandten Positionen sowie zu deren Anwendung in der Ethik.

    Das Kolloquium widmet sich den verschiedenen Facetten dieses Werks und fragt nach seiner systematischen Aktualität für gegenwärtige Debatten in Wissenschaftstheorie, Ethik und Metaethik. Im Zentrum stehen unter anderem Gähdes Beiträge zur Rekonstruktion wissenschaftlicher Theorien, zur Struktur und Entwicklung von Modellen sowie zur methodischen Rolle wissenschaftstheoretischer Ansätze für die ethische Theoriebildung.

    Mit Beiträgen von Nancy Cartwright, Julian Reiss, Christine Straehle, Martin Hoffmann, Viktoria Knoll, Peter Niesen und Martin Carrier bietet die Veranstaltung Gelegenheit zu fachlichem Austausch und wir hoffen, dass sich noch viele produktive wissenschaftliche Gedanken finden.

    Veranstaltungssprache ist deutsch, ausgewählte Vorträge finden auf Englisch statt.

    Die Veranstaltung ist als Präsenzveranstaltung geplant, ohne Möglichkeit der Onlineteilnahme.

    Bitte verbreiten Sie die Veranstaltungseinladung an potentiell interessierte.

    Organisation: Elke Brendel, Julian Reiss und Deniz Sarikaya, mit freundlicher Unterstützung von Pia Müller-Tamm.

    Unterstützt durch: Institut für Philosophie der Universität Hamburg, die Leopoldina und Gesellschaft für analytische Philosophie.

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

    Mit freundlichen Grüßen

    Elke Brendel, Julian Reiss und Deniz Sarikaya

  • Religious Language and Communication

    Conference: Religious Language and Communication

    Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

    September 10-11, 2026

    Both the possibility of genuine disagreement in the religious domain and the possibility of genuine understanding in religious dialogue rest on certain assumptions regarding the semantic properties of religiously used expressions. This conference aims to unveil and discuss those assumptions. Central questions to be addressed include: Is there something distinctive about religious language? If so, how does this affect religious discourse and the resolution of religious disagreement? What does the word „God“ mean, and how does its meaning shape religious dialogue and disagreements about God? What consequences do apophatic approaches have for religious dialogue? What are the implications of fictionalist, expressivist, or realist interpretations of religious language in view of interreligious dialogue? How does religious language work in conversations between adherents of religious and secular worldviews?

    Speakers:

    Amber L. Griffioen (Konstanz)

    Jacob Hesse (Bochum)

    Lorraine J. Keller (Philadelphia)

    Winfried Löffler (Innsbruck)

    Eva Schmidt (Dortmund)

    Michael Scott (Manchester)

    Mikael Stenmark (Uppsala)

    Åke Wahlberg (Frankfurt)

    Oliver J. Wiertz (Frankfurt)

    Organizers: Jacob Hesse, Åke Wahlberg

    Participation is free of charge. Please register via e-mail by September 3: ake.wahlberg@sankt-georgen.de

  • Capitalism, Freedom, and Inequality mit Lea Ypi

    Seit 2013 bietet die Lucerne Master Class Doktorierenden aus der Schweiz und dem Ausland einen intensiven Austausch mit international renommierten Forscherinnen und Forschern. Bis zu 16 Doktorierende werden nach Luzern eingeladen, davon stellen 12 ihre Forschungsprojekte vor und erhalten Feedback von Ypi und den anderen Teilnehmenden.

    Ausgangspunkt für die Master Class mit Lea Ypi ist die Diagnose eines „Zeitalters der Unvernunft“, in dem der globale Kapitalismus nicht nur soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten vertieft, sondern zugleich die gesellschaftlichen und institutionellen Bedingungen aushöhlt, die Menschen zu selbstständigem moralischem Urteilen befähigen. Im Zentrum steht dabei die Unterscheidung zwischen Freiheit als Wahlfreiheit und Freiheit als Handlungsfähigkeit (agency). Der Fokus liegt auf einer gemeinsamen Analyse gegenwärtiger Krisen, die sowohl aus politischer als auch aus philosophischer Perspektive betrachtet werden. Diskutiert werden die Rolle von Märkten, die Funktion von Recht und Staat sowie die Bedingungen politischen Fortschritts unter den Voraussetzungen der gegenwärtigen Globalisierung.

    Die Ausschreibung richtet sich an Doktorierende, die zu verwandten Themen arbeiten. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit zur Präsentation und Diskussion ihrer Forschung und zur gemeinsamen Lektüre und Analyse der Zusammenhänge zwischen Ungleichheit und Handlungsfähigkeit (Agency).

  • Epistemische und argumentative Kompetenzen im Zeitalter multipler Wissenskrisen

    In einer Zeit der Desinformation, Polarisierung und Unsicherheit werden die Fähigkeiten zu kritischem Denken, der Bewertung von Argumenten und der Reflexion von Wissen immer wichtiger. Die Tagung widmet sich den Fragen, wie epistemische und argumentative Kompetenzen zu verstehen sind, welche normativen Grundlagen ihnen zugrunde liegen und wie ihre Vermittlung in Schule und in Öffentlichkeit gelingen kann. Diese Fragen sollen aus drei Perspektiven beleuchtet werden: Die Philosophie bildet das fachliche Fundament (insbesondere die Argumentations-, Wissenschafts- und Erkenntnistheorie), auf dem die Philosophiedidaktik ruht und dessen Erkenntnisse für Schule und Öffentlichkeit transformiert werden müssen. Die Tagung wird durch das Netzwerk „Argumentieren in der Schule“ und das Cluster „Knowledge in Crisis“ organisiert und richtet sich an Philosoph:innen und Philosophiedidaktiker:innen, an Vertreter:innen angrenzender Bereiche sowie an Lehrkräfte und Bildungsverantwortliche. Sie ist kostenlos und offen für Interessierte.