Menschliches Handeln ist konstitutiv auf eine kontingente Zukunft gerichtet, die man nie ganz in der Hand hat. Zu dieser Unverfügbarkeit kann man sich hoffend oder verzweifelnd verhalten, selten auch indifferent. Der Workshop „Hoffnung, Verzweiflung und Zeitbezug“ will Natur und normative Dimension dieser Einstellungen thematisieren, einschließlich der Frage, welche davon und in welchem Ausmaß in der heutigen von Krisen und Brüchen gezeichneten Welt angemessen sind.
Der Workshop findet (in Präsenz) am Freitag den 12.09.2025 im Rahmen des GAP-Kongresses als Satellitenworkshop statt, eine separate Anmeldung ist nicht nötig.
Programm:
09:00 Begrüßung
09:10 – 10:25 Claudia Blöser (Universität zu Köln): Hoffnung als ethischer Standard
10:25 – 10:35 Pause
10:35 – 11:50 Dorothea Debus (FAU Erlangen-Nürnberg): Shaping Our Mental Lives: Hope, Despair and Attention
11:50 – 13:20 Mittagspause
13:20 – 14:20 Jakob Huber (Freie Universität Berlin): Was ist eine Verzweiflungstat?
14:20 – 14:25 Pause
14:25 – 15:25 Regina Schidel (Goethe-Universität Frankfurt): Die Epistemologie des Möglichen: Hoffnung als moralische Ressource
15:25 – 15:30 Pause
15:30 – 16:30 Andreas Müller (Goethe-Universität Frankfurt): No Need to Despair over the Standard Problem for the Standard Theory of Hope
Weitere Informationen, einschließlich Abstracts der einzelnen Vorträge und Räumlichkeiten, auf https://www.gap12.de.
Organisation: Francesca Bunkenborg (Uni Göttingen), Felicitas Krämer (Uni Potsdam) und Razvan Sofroni (Uni Potsdam).
Fragen gerne an razvan.sofroni1@uni-potsdam.de